Zum Inhalt springen
Restzucker im Wein bestimmen

Restzucker Wein

Zucker ist ein natürlicher Bestandteil des Weins, und alle Weine enthalten zumindest eine kleine Menge davon. Einige Weine enthalten jedoch mehr Zucker, was den Kaloriengehalt erhöhen kann. Im Allgemeinen haben Weißweine einen geringeren Zuckergehalt als Rotweine, und trockene Weine enthalten weniger Zucker als Süßweine. Wenn Sie auf Ihre Kalorienzufuhr achten, ist es daher wichtig, auf die Art des Weins zu achten, den Sie trinken. Aber auch wenn ein Wein viel Zucker enthält, kann er in Maßen getrunken Teil einer gesunden Ernährung sein. Zögern Sie also nicht, ein Glas Ihres Lieblingsweins zu genießen – achten Sie aber stets darauf, dass Sie nicht zu viel Zucker zu sich nehmen.

Welche Weine haben wenig Zuckergehalt?

Der Zuckergehalt in Wein wird in Gramm pro Liter (g/l) gemessen. Ein durchschnittliches Glas Rotwein enthält 1,5 g Zucker, während ein durchschnittliches Glas Weißwein 6 g enthält. Allerdings gibt es sowohl bei Rot- als auch bei Weißweinen eine große Bandbreite an Zuckergehalten, manche enthalten nur sehr wenig Restzucker, andere wiederum sehr viel. Wer einen Wein mit geringem Zuckergehalt sucht, wählt am besten einen trockenen Wein. Als trocken werden Weine bezeichnet, die weniger als 4 g/l Zucker enthalten, und zwar sowohl Rot- als auch Weißweine. Zwar enthalten alle Weine ein gewisses Maß an Zucker, doch sind trockene Weine eine gute Wahl für diejenigen, die ihren Zuckerkonsum einschränken möchten. Wählen Sie einen trockenen Wein oder Sekt, wenn Sie das nächste Mal nach einer zuckerarmen Alternative suchen.

Weißwein mit wenig Zucker Gehalt

  • Weißburgunder
  • Trockener Chardonnay
  • Trockener Silvaner
  • Trockener Riesling

Rotwein mit wenig Zucker Gehalt

  • Trockener Spätburgunder/Pinot Noir 
  • Trockener Dornfelder
  • Trockener Cabernet Sauvignon
  • Trockener Lemberger

Wein Restzuckergehalt in Gramm Pro Liter

Wein Restzuckergehalt in Gramm Pro Liter

Was sagt der Restzucker bei Wein aus?

Für Weintrinker ist es wichtig zu verstehen, was der Restzucker im Wein bedeutet. Restzucker ist der Zucker, der nach der Gärung der Weintrauben bzw. Weinbeeren übrig bleibt. Es handelt sich um den Zucker, den die Hefe nicht in Alkohol umwandeln konnte. Die Menge des Restzuckers in einem Wein kann stark variieren. Die Süße eines Weins wird durch die Menge des vorhandenen Restzuckers bestimmt. Weine mit einem hohen Restzuckergehalt sind in der Regel süßer, während Weine mit einem niedrigen Restzuckergehalt eher trocken sind. Im Allgemeinen haben Weißweine einen niedrigeren Restzuckergehalt als Rotweine. Die Süße eines Weins kann auch durch andere Faktoren wie Säuregehalt und Alkoholgehalt beeinflusst werden. Im Allgemeinen schmecken Weine mit einem höheren Säuregehalt weniger süß als solche mit einem niedrigeren Säuregehalt. Ebenso schmecken Weine mit einem höheren Alkoholgehalt oft trockener als solche mit einem niedrigeren Alkoholgehalt. Bei der Auswahl eines Weins ist es wichtig, all diese Faktoren zu berücksichtigen, um einen Wein zu finden, der Ihren Geschmacksvorlieben entspricht.

Der Begriff Restzucker im Wein ist also ein wichtiges Maß für die Süße des Weins. Dieser Zucker bleibt bei der Gärung übrig und bestimmt die Süße des Weins. Je höher der Restzuckergehalt ist, desto süßer ist der Wein. Restzucker kann auch bei einer unterbrochenen Gärung, beim Abkühlen oder bei der Filtration übrig bleiben. Die meisten Weine haben einen hohen Zuckergehalt, weil es keine Bakterienstämme gibt, die den Zucker vollständig vergären können. Der Restzuckergehalt kann während der Wachstumsperiode der Trauben mit einem Gerät namens Klosterneuburger Mostwaage gemessen werden.

Wein Zucker Messung Labor

Wein Geschmacksrichtungen, welche gibt es?

Das erste, was Sie über den Geschmack von Wein wissen müssen, ist, dass er von zwei Hauptfaktoren beeinflusst wird: der Restsüße und dem Säuregehalt. Die Süße eines Weins wird durch die Menge an Zucker bestimmt, die nach der Gärung zurückbleibt, während der Säuregehalt ein Maß für den Säuregrad des Weins ist. Aus der Kombination dieser beiden Faktoren ergeben sich die vier grundlegenden Geschmacksrichtungen von Wein: trocken, halbtrocken, lieblich und süß.

Im Allgemeinen werden Weine mit höherer Restsüße als Süßweine klassifiziert, während Weine mit höherem Säuregehalt als trockene Weine eingestuft werden. Es gibt jedoch einige Überschneidungen zwischen diesen beiden Kategorien und es ist auch möglich, dass ein Wein sowohl trocken als auch süß oder halbtrocken und süß ist. Süßweine sind in der Regel Dessertweine, während trockene Weine besser für herzhafte Gerichte geeignet sind. Halbtrockene Weine können allein oder in Kombination mit Speisen genossen werden.

Die Kenntnis der verschiedenen Geschmacksrichtungen von Weinen kann Ihnen helfen, den richtigen Wein für jede Gelegenheit auszuwählen. Egal, ob Sie einen erfrischenden Weißwein für den Sommer oder einen kräftigen Rotwein für den Winter suchen – wenn Sie die Grundlagen des Geschmacks kennen, treffen Sie immer die richtige Wahl.

Wie viel Zucker bzw. Restzucker hat ein trockener Wein?

Bei der Einstufung von Weinen ist es wichtig zu wissen, wie viel Restzucker sich in der Flasche befindet. Weine werden als “trocken” bezeichnet, wenn sie bis zu 4 Gramm pro Liter an Restzucker oder unvergorenen Zucker enthalten. Wenn ein Wein bis zu 9 Gramm Restzucker enthält, kann er immer noch als trocken bezeichnet werden, solange der Säuregehalt des Weins nicht mehr als 2 Gramm niedriger ist als die Zuckermenge. Die hier angewendete Formel lautet: Säure + 2 bis zur Höchstgrenze 9.

Ein trockener Wein bedeutet nicht, dass ein Wein sauer ist, sondern nur, dass wenig unvergorener Zucker übrig bleibt. Trockene Weine können säurehaltiger schmecken, weil sie weniger Zucker enthalten, um die Aromen auszugleichen. Achten Sie bei der Verkostung eines Weins darauf, ob Sie einen Hauch von Süße schmecken können oder ob die Säure zu stark ist. In den meisten Fällen tendiert ein als trocken bezeichneter Wein zum Letzteren. Die Menge des Restzuckers in einem Wein gibt Ihnen Aufschluss darüber, wie süß oder trocken er schmecken könnte.

Welcher Wein schmeckt halbtrocken?

Halbtrockener Wein ist eine Weinsorte, die irgendwo zwischen trocken und süß liegt. Diese Weine haben oft bis zu 12 Gramm Restzucker pro Liter, oder bis zu 18 Gramm pro Liter, wenn der Restzuckergehalt den Säuregehalt nicht um mehr als 10 Gramm übersteigt. Die hier angewendete Formel lautet: Säure + 10 bis zur Höchstgrenze 18. Dieser Weintyp wird auf den Weinetiketten oft als feinherb bezeichnet und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Wenn Sie einen Wein mit halbtrockenem Geschmack suchen, sollten Sie vor dem Kauf unbedingt das Etikett auf die Geschmacksangaben des Weines prüfen.

Wie viel Restzucker muss ein lieblicher bzw. süßer Wein mindestens haben?

Liebliche Weine haben einen höheren Restzuckergehalt als halbtrockene und trockene Weine, aber sie dürfen 45 g/l nicht überschreiten. Die Höchstmenge an Restzucker, die ein Wein haben darf, um noch als lieblich zu gelten, beträgt eben diese 45 g/l. Alles, was darüber liegt, wird als süßer Wein eingestuft. Süßweine werden gerne als Dessertweine verwendet, da sie gut zu Süßigkeiten passen. Sie können aber auch allein oder mit herzhaften Speisen genossen werden. Achten Sie beim Kauf von lieblichen Weinen oder Süßweinen auf den Restzuckergehalt auf dem Etikett, um sicherzustellen, dass Sie den gewünschten Süßegrad erhalten.

Wein Restzucker Messung

🍷

Sommelier Wein-Empfehlung

Erhalten Sie 1x wöchentlich spannende Weinempfehlungen unseres Sommelier Max!

Wir versprechen, dass wir niemals spammen werden! Werfen Sie einen Blick auf unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.

Bildquellen:

  • Restzucker-im-Wein-bestimmen: iStock.com/Castle City Creative
  • Wein-Zucker-Messung-Labor: iStock.com/JackF
  • Wein-Restzucker-Messung: iStock.com/JackF