Tuesday, 24.10.17
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Qualitätsstufen Wein

Qualitätsstufen vom Wein


Was unterscheidet einen durchschnittlichen Wein von einem hochwertigen? Warum kosten manche Weine nur wenige Euro und für manche muss man ein halbes Vermögen bezahlen? Warum gibt es manche Weine in Massenproduktion und manche nur bei ausgewählten Händlern? Und ist das alles nicht eigentlich Geschmackssache? Denn letztendlich ist Geschmack doch eine subjektive Sache.



Wenn es um die Beurteilung der Qualität eines Weins geht, müssen viele verschiedene Faktoren berücksichtig werden. In Deutschland und Frankreich gibt erst einmal ganz grob zwei unterschiedliche Kriterien zur Bestimmung der Qualität: eine geografische und eine qualitative. Die geografische Bestimmung gibt ganz einfach an, in welchem Gebiet der Wein angebaut und hergestellt wurde. Die qualitative Bestimmung hingegen in Deutschland gibt an, ob es sich um einen Tafel-, Land- oder Qualitätswein handelt. In Frankreich spricht man von „Vin de table, „Vin de pays“ und „A.O.C.“. Das ganze Bewertungssystem unterscheidet sich jedoch sehr stark von dem Deutschen vor allem bei der Bewertung der Qualitäts- oder A.O.C. Weine: in Deutschland wird vor allem Wert auf den Reifegrad, das Mostgewicht und die Art der Lese gelegt, wohingegen in Frankreich die geografische Lage des Weinanbaus berücksichtigt wird.

Ein sogenannter Tafel-Wein ist der simpelste Verschnitt, welcher theoretisch gesehen aus jedem beliebigen Weinanbaugebiet Europas kommen kann. Wenn jedoch auf dem Etikett eine geografische Angabe vermerkt ist, so muss der Wein dann auch zu 100% aus dieser Region stammen. Der Landwein hingegen muss schon diverse Kriterien erfüllen um als Landwein bezeichnet zu werden. Der Landwein muss beispielsweise einen höheren Alkoholgehalt enthalten als der Tafelwein und auf seinem Etikett muss die Anbauregion vermerkt sein.

Bei den Qualitätsweinen, welche in Deutschland den Großteil ausmachen, gibt es dann auch noch mehr Dinge einzuhalten wie beispielsweise das Mindestmostgewicht, die Anreicherung von Zucker während der Gärung und die Art der Lese (Spätlese, Auslese, Beerenlese oder Trockenbeerenlese). Damit ein Wein letztendlich das Gütesiegel Qualitätswein erhält, muss er jedoch noch vorher amtlich geprüft und für qualitativ hochwertig erklärt werden.

Auf deutschen Weinetiketten findet man neben diesen Prädikaten und der geografischen Lage auch Angaben über den enthalten Restzuckergehalt im Wein. Dies reicht von trocken, d.h. bis zu neun Gramm unvergorenem Zucker, über halbtrocken bis zu lieblich und süß, welche einen relativ hohen Zuckeranteil enthalten.

Für ganz besondere Weinliebhaber gibt es auch zahlreiche Weinführer, in welchen die wichtigsten Weine genau beurteilt und beschreiben werden. Wobei jedoch letztendlich jeder für sich selbst entscheiden muss, was für einen Wein er am liebsten mag.



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